Peak Lenin Expedition

Dass ein 7000er kein Kinderspiel werden würde, war mir klar. Trotzdem habe ich die zwei Wochen am Peak Lenin unterschätzt. Obwohl ich zuvor viele Erfahrungsberichte von Expeditionen gelesen hatte, war ich immer wieder mit Schwierigkeiten konfrontiert, die ich so nicht erwartet hätte. Und das ging nicht nur mir so. Viel Spass beim Lesen!

Mehr lesen

Auf ins wilde Kirgistan

4-mal musste ich umsteigen, bevor ich nach einer knappen Woche in Bischkek den Zug verliess. Zuerst ging es über Wien nach Warschau, wo ich mir für einige Stunden die Füsse vertreten konnte.

Mehr lesen

Die Berge rufen

Während du diese Zeilen liest, sitze ich vermutlich bereits im Zug. Aber nicht etwa in einem gewöhnlichen Zug, sondern in einem Zug nach Zentralasien. Auf dem Weg nach Kirgistan.

Mehr lesen

Einige Nachgedanken

Neben mir ziehen die Wolken vorbei. Ich sitze im Flieger nach Moskau. Sechs Monate war ich unterwegs. Sechs Monate werden im Eiltempo zurückgespult. Vermutlich werde ich mich nach einigen Anfangsschwierigkeiten wieder nahtlos in die Gesellschaft einfügen und nur ein altes Fahrrad, Fotos sowie dieser Blog werden mich daran erinnern, dass es mal eine Zeit gab, wo dies anders war.

Mehr lesen

Eine Reise geht zu Ende

Ausgestattet mit einer Atemschutzmaske verliess ich Xi'an und machte mich auf den den Weg nach Luoyang. Erst nach mehr als zwanzig Kilometer hatte ich das Gefühl, dass ich langsam wieder in der Natur angekommen war. Zu meiner rechten Seite befanden sich Tafelberge, zu meiner linken die Schienen der Hochgeschwindigkeitsbahn. Instinktiv wollte ich oft meine Brille putzen, musste dann aber feststellen, dass die schlechte Sicht ausnahmsweise nichts mit meiner Brille zu tun hat. Vorerst schien es zumindest noch Dunst und nicht Smog zu sein, sagte ich mir zumindest.

Mehr lesen

Geduldsproben im Reich der Mitte

Sechs Stunden sollte es dauern, bis ich die Grenze von Kirgistan nach China komplett überschritten hatte. Begonnen hat es nicht ungewohnt: Um Punkt acht Stand ich vor dem Grenzübergang und bereits nach wenigen Minuten öffnete der kirgisische Grenzbeamte das Tor. Mein Pass wurde überprüft und so fuhr ich zur chinesischen Seite, wo ich etwas länger warten musste, bis auch dort das Tor geöffnet wurde.

Mehr lesen

Griff nach dem Himmel

Nach einer Woche einfachem Essen genoss ich in Khorogh, der Hauptstadt des Pamir-Autonomiegebietes, eine exzellente indische Speise. Ein junges Paar, das mit einem Van unterwegs war, schenkte mir eine neue Schlafmatte, welche sie mit dem Van erworben und noch nie gebraucht hatten. Drei erholsame Tage später entschied ich mich, durch das Wakhan-Tal weiterzufahren. Dieses Tal ist berüchtigt für schlechte Strassen und begehrt für wunderschöne Aussichten auf die hohen Berge im Hindukusch.

Mehr lesen

Im Land der Esel

Tadschikistan - schon mal davon gehört? Viele Reisende, ich einbegriffen, geben offen zu, dass sie nur zufällig von diesem Land in Zentralasien erfahren haben. Besonders beliebt ist es bei all denen, die es gerne etwas abenteuerlicher mögen: Strassen an der Grenze zu Afghanistan und Pässe höher als das Matterhorn gehören ebenso zum Programm wie menschenleere Hochebenen und Berge über siebentausend Meter. Kein Land hat mich mehr herausgefordert. Ein Erlebnis der besonderen Art:

Mehr lesen

Vergangener Reichtum

Usbekistan war ein Land, über das ich bei der Einreise kaum etwas wusste. Was ich jedoch wusste, war, dass die Grenzbeamten kompliziert sein können. Deshalb hatte ich meine Apotheke am Vorabend nochmals genaustens auf illegale Substanzen untersucht. Ich hatte jedoch Glück und musste weder meine Medikamente noch meine Fotos vorführen.

Mehr lesen

Hallo Turkmenbashi!

Man­no­mann, dieses Land hat mir echt Nerven geraubt. Die Vorgeschichte sollte inzwischen bekannt sein: Weil ich weder in Istanbul noch in Yerevan ein Transitvisum beantragen konnte und ich nicht über Teheran reisen wollte, nur um dann kurz vor der Grenze zu Turkmenistan eine Absage zu erhalten, habe ich mich schlussendlich entschieden, ein Touristenvisum zu beantragen. Das hat zwar geklappt, hatte aber einen hohen Preis.

Mehr lesen

Das ist Wüste

Um das Lesen dieses Artikels authentischer zu gestalten, empfiehlt es sich, die Heizung aufzudrehen und sich mit einem Gemisch aus Sand und Sonnencreme einzureiben. Dazu sollte 30 Grad warmes Wasser genossen werden. Weiter wird geraten, die Fotos auf einem Gerät zu betrachten, das Brauntöne besonders gut zur Geltung bringt. Startklar?

Mehr lesen

Der lange Weg nach Isfahan

Der Iran. Bereits bevor ich in diesem Land ankam, wurde ich mit unzähligen Meinungen konfrontiert. Der Verkehr sei schrecklich, liessen mich zwei Radfahrer aus Portugal wissen. Der Fährkapitän meinte, dass im Gegensatz zur Türkei die Politik im Iran nicht sauber sei. Der türkische Grenzwächter setzte noch einen drauf und spielte zu "Dangerous, Mr. Richard!" einen Erhängten. Gleichzeitig wusste ich jedoch auch, dass der Iran ein sicheres Reiseland ist und es vielen Reisenden in diesem Land gut gefallen hat. Nun, dann wollen wir doch mal schauen:

Mehr lesen

Wodka und Höhenmeter im Kaukasus

Wer meinen Standort-Updates gefolgt ist, wird sich sicherlich gefragt haben, weshalb ich nicht einfach direkt von der Türkei in den Iran gereist bin. Ursprünglich habe ich die Route über Armenien ins Auge gefasst, weil das EDA von Reisen in die Südosttürkei abrät und dort Radfahrer auch immer wieder in weniger erfreulichen Kontakt mit Steine-werfenden Kindern kommen.

Mehr lesen

Top, die Wette gilt!

Am Abend bevor ich Göreme verliess, gab es eine nette Überraschung: Roman hat sich doch noch entschieden, über Kappadokien zu reisen. So haben wir auf dem Sunset Point den Sonnenuntergang genossen und anschliessend bei einem feinen Mahl all die kleinen Geschichten ausgetauscht, die wir in den letzten Tagen erlebt haben.

Mehr lesen

April-Wetter, Joghurt und schönste Landschaften

Rufe hallen durch die Nachbarschaft. War das ein Schuss? Es knallt ein zweites Mal, gefolgt von weiteren Rufen. Kurze Zeit darauf kehrt wieder Ruhe über Istanbul ein. Was genau an diesem Abend passiert ist, haben ich und meine Freundin nie erfahren.

Mehr lesen

Balkanroute mal anders

Mit dem Einkauf in den Händen verlasse ich ein kleines Lebensmittelgeschäft in Kladovo, Serbien. Plötzlich wird mir ein Kaffee in die Hand gedrückt. "On the house, we like cyclists".

Mehr lesen

Überraschende Begegnungen

Soll es hier wirklich weitergehen? Der "Weg" vor mir sieht nicht gerade einladend aus. Als ich dann mit dem Karten-App überprüfe, wo ich gerade bin, stelle ich fest, dass ich vor vier Kilometern hätte rechts abbiegen müssen.

Mehr lesen

3x Hauptstädte mit Fluss

Ich weiss, ich weiss - dieser Artikel war längst überfällig. Dafür habe ich jetzt einiges zu erzählen. Und ein halbes Bilderbuch gibt es gleich dazu!

Mehr lesen

Vorbereitungen

Obwohl ich bereits unterwegs bin, will ich nun doch mal noch etwas über die Vorbereitungen schreiben. Ich habe mir dafür ungefähr drei Monate Zeit genommen. Zuerst dachte ich, dass das mehr als genügend Zeit sein sollte. Wenn man jedoch die Visas nicht unterwegs besorgen will und nicht bereits über die Ausrüstung verfügt, ist diese Zeit doch eher knapp bemessen.

Mehr lesen

Das Abenteuer beginnt

Wie die Zeit vergeht! Die erste Woche meiner Reise nach China neigt sich bereits dem Ende zu. Nach 500 Kilometer und 3000 Höhenmeter befinde ich mich in Donauwörth.

Mehr lesen

Bald gibt's hier mehr zu sehen

In zwei Tagen geht es los! Das Ausrüstung ist bereit, das Velo bepackt. Für ganz alles haben die 3 Monate Vorbereitungszeit jedoch nicht gereicht. Deshalb ist diese Seite noch immer mitten in der Entstehung. Das wird sich jedoch schon bald ändern. Am besten du schaust in ein paar Tagen nochmals vorbei.